Burgruine Polle

Über der Weser erhebt sich auf einem Bergsporn die Reste der Burg Polle mit einem herrlichen Blick auf das Wesertal und das schon seit dem 13. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt im Jahr 1285 bei der Übertragung von Gütern des Grafen Otto von Everstein an das Kloster Loccum. Es gibt Hinweise in einer Urkunde von 1263 auf frühere Erbauung.

Burgruine Polle

Am 05.06.1374 siegelt ein „Rat von dem Poll“ einen eversteinschen Erbvertrag mit Agnes von Everstein geborene Homburg. Mit dem Ende der Eversteinschen Erbfolgefehde kann Herzog Heinrich von Braunschweig die Burg mit Vertrag vom 20. Januar 1408 einnehmen.

Im Jahre 1623 wird die Burg durch kaiserliche Truppen erobert, aber erst nach der Belagerung der Anlage durch die Schweden 1641 zerstört. 15 Jahre später werden im unteren Burgbereich diverse Amtsbauten errichtet, welche aber zum Teil 1945 wieder zerstört wurden. 1934 überlässt der Preußische Staat die Ruine dem Flecken Polle, 1956 werden Amtshaus und Burgpark dem Land Niedersachsen abgekauft. Im Jahr 1984 beginnen umfangreiche Sicherungs- und Renovierungsarbeiten und später archäologische Ausgrabungen, die 1988 abgeschlossen werden.

Ausgrabungsgegenstände, Urkunden und Modelle können im kleinen Burgmuseum während der Öffnungszeiten im Haus des Gastes besichtigt werden. Neben der Besichtigung wird die Burg und der untere Burgbereich nebst Amtshof für Theaterstücke genutzt. Der jährliche Kürbis- und Weihnachtsmarkt sind weithin bekannt. Burgführungen können nach Terminabsprache durchgeführt werden.


Burgruine Polle

Amtsstraße 4A
37647 Polle
Tel: 05535/411





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