Münchhausen-Preis der Münchhausenstadt Bodenwerder

Mit dem Münchhausen-Preis der Münchhausenstadt Bodenwerder sollen Personen mit besonderer Begabung in Darstellungs- und Redekunst, Fantasie und Satire ausgezeichnet werden. Er wurde im Münchhausen-Jahr 1997 anlässlich des 200. Todestages des historischen Münchhausen gestiftet.

Der Preisträger der 21. Verleihung des Münchhausen-Preises der Münchhausenstadt Bodenwerder (2018) ist

Christoph Maria Herbst.

Die Verleihung findet am Donnerstag, den 27. September 2018, ab 19.00 Uhr in der Gastronomie Mittendorf , Bodenwerder-Buchhagen statt.

Christoph Maria Herbst mit Annette Frier

 
 

 

 
 
Quelle: ZDF, Merz gegen Merz, Erik Merz (Christoph Maria Herbst), Anne Merz (Annette Frier), Copyright: ZDF/Martin Rottenkolber

Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen wurde am 11. Mai 1720 in Bodenwerder geboren. Nach Ausbildung und Dienstzeit als Offizier im Dienste der russischen Zarin, kehrte er 1750 nach Bodenwerder zurück und lenkte die Geschicke seines Gutes bis zu seinem Tode 1797. Bereits zu Lebzeiten rühmte man ihn über die Landesgrenzen hinaus als brillanten, humorvollen Erzähler. Ihm zu ehren und seinem Andenken gewidmet, verleiht die Münchhausenstadt Bodenwerder alljährlich zum Geburtstag Münchhausens den Preis an Persönlichkeiten, die literarisch, darstellerisch oder bildnerisch im Sinne des Freiherrn tätig sind.

Christoph Maria Herbst zeichnet sich als Preisträger des 21. Münchhausen-Preises durch seine vielfältigen sehr markanten Rollen aus. So steht er in einer Reihe mit vielen der bisherigen Preisträger.

Der 1966 in Wuppertal geborene Schauspieler schloss zunächst seine Ausbildung als Bankkaufmann ab, bevor er sich für die Schauspielerei entschied. Es folgten Theaterengagements u. a. am Stadttheater Bremerhaven, am Metropoltheater München und am Hebbel Theater Berlin. Hauptrollen und markante Nebenrollen spielte Christoph Maria Herbst u.a. in den Kinofilmen „(T)Raumschiff Surprise“-Periode 1, sowie „Aus der Tiefe des Raumes“.

Mit unserem Preisträger ist er nicht nur durch seine Arbeit an der Serie Stromberg eng verbunden. Auch in der Lese-Show „Das ernsthafte Bemühen um Albernheit“ arbeitete er eng mit Christoph Maria Herbst zusammen. Sein Spektrum reicht über Theater-, Radio-, Fernseh- und Kinoerfahrungen weit hinaus. Und so wundert es auch nicht, dass er als Autor bereits den renommierten Grimme-Preis für „Stromberg“ erhalten hat.

Seine Titelrolle in der ProSieben-Serie „Stromberg“ (Fünf Staffeln sowie „Stromberg-der Film“) bringt ihm seit 2004 vier Deutsche Comedypreise, einen Deutschen Fernsehpreis, den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis ein. 2004 folgten außerdem Doris Dörries „Der Fischer und seine Frau“, Helmut Dietls „Vom Suchen und Finden der Liebe“ sowie Detlev Bucks „Hände weg von Mississippi“. Unter der Regie von Tobi Baumann spielte Christoph Maria Herbst im Film „Der Wixxer“ den Alfons Hatler. 2006 übernahm er die Hauptrolle in „Hui Buh – Das Schlossgespenst“ als „König Julius der 111“ sowie die Rolle des „Ronnie“ in „Wo ist Fred?“ an der Seite von Alexandra Maria Lara und Til Schweiger. 2008 sah man ihn in der Titelrolle des legendären Ritters „Don Quichote“ von la Mancha und in dem

Zweiteiler „Zwei Weihnachtsmänner“ (beides Sat.1) sowie in Daniel Waltas Familiendrama „Jakobs Bruder“ und in Bully
Herbigs „Wickie und die starken Männer“. Im Herbst 2011brillierte der vielseitige Schauspieler in der ersten deutschen 3DRealverfilmung – im zweiten Film der Wikinger-Saga „Wickie auf großer Fahrt“ unter der Regie von Christian Ditter. Neben seinen Film- und Fernsehrollen ist Christoph Maria Herbst, wie schon zu Beginn seiner Karriere, als Theaterschauspieler in Stücken wie „Männerhort“ zusammen mit Bastian Pastewka und Jürgen Tonkel auf der Bühne, zuletzt als Hagen für „Das Leben des Siegfried“ bei den Wormser Nibelungenfestspielen. Als Synchronsprecher lieh er u.a. bereits seine Stimme für die Animationsfilme „Urmel aus dem Eis“, „Urmel voll in Fahrt“, „Horton hört ein Hu!“, für Dany Boons Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“ und 2016 für „Red“, dem Anführer der Vogeltruppe, in „Angry Birds – Der Film“. Als Hörbuchsprecher ist Christoph 1 Entgegen anders lautender Behauptungen ist 2556 nicht die ehemalige Postleitzahl von Bodenwerder Maria Herbst unter anderem in dem Tommy-Jaud-Roman „Resturlaub“, Ralf Husmanns „Nicht mein Tag“ und Zweigs „Schachnovelle“ zu hören. Sein letztes Hörbuch „Er ist wieder da“ von Timur Vermes stürmte sofort die Bestellerliste. 2010 veröffentlichte der Schauspieler seinen ersten Debütroman „Ein Traum von einem Schiff – Eine Art von Roman“. Im selben Jahr sah man Christoph Maria Herbst als Kommissar Kreutzer in der gleichnamigen Fernsehreihe „Kreutzer kommt“. Weitere Filme mit Christoph Maria Herbst waren u.a., „Das Haus der Krokodile“,
„Und weg bist du!“ (beide 2012) sowie die erfolgreiche Kinokomödie „Männerhort“ (2014). 2015 starteten Tommy
Krappweis‘ Bestsellerverfilmung „Mara und der Feuerbringer“, Sinan Akkus‘ „3 Türken und 1 Baby“, Züli Aldags „300 Worte
Deutsch“, Markus Sehrs „Die Kleinen und die Bösen“, die ARD TV-Komödie „Besser als du“ und 2016 Aron Lehmanns „Highway to Hellas“. Zuletzt sah man den Schauspieler in einer durchgehenden Rolle in der Serie „Hotel Heidelberg“ sowie in Benno Kürtens TV-Thriller „Kalt ist die Angst“ und in dem ARDEvent- Zweiteiler „Die Dasslers“. Seine Stimme gab er 2016 Gargamel in "Die Schlümpfe 2", 2017 High Five in "Emoji - Der Film" und 2018 "Peter Hase". Es folgten der ZDF-Event-Film "Zwischen Himmel und Hölle" und die Kinoproduktionen „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sowie "Liliane Susewind".

Aktuelle Projekte sind: Sönke Wortmanns "Der Vorname", die neue ZDF-Comedyserie "Merz gegen Merz"und die Produktion der ersten Internet-TV Serie der deutschen Telekom "Germanized".

Dies macht auch ihn zu einem würdigen Nachfahren im Geiste des ungekrönten Meisters dieses Metiers der Fabulierkunst, dem Freiherrn von Münchhausen.

Die Laudatio hält Moritz Netenjakob (geb. 1970 in Köln; Beruf: Autor / Comedian /Kabarettist) ist engverbunden mit den Erfolgen der Sternstunden der deutschen Comedy Szene wie „Hurra Deutschland“ (ARD) und „Dirk Bach Show“ (RTL), „Ladykracher“ (SAT1) und „Stromberg“ um nur einige Highlights zu nennen.

Auch als Comedian brilliert er mit seinen Soloprogrammen wie „Multiple Sarkasmen“ oder „Das Ufo parkt falsch“. Mit seinem ersten Roman konnte er sich monatelang in der Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste halten. An den Erfahrungen aus seiner Zeit als Café-Haus- Betreiber lässt er sein großes Publikum mit seinem dritten Roman „Milchschaumschläger“ teilhaben.

Die Münchhausenstadt Bodenwerder und die Stiftung Sparkasse Bodenwerder freuen sich auf einen Abend voller
Überraschungen mit zwei herausragenden Künstlern der deutschen Medienlandschaft.

Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.556,00 € verbunden.

Gestiftet wird der Münchhausenpreis von der Stiftung Sparkasse Bodenwerder.

 

 






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