Den Münchhausen-Preis 2010 erhält Dr. Götz Alsmann

Grandiose 14. Münchhausen-Preisverleihung in Buchhagen

Götz Alsmann: „Das ist der beste Preis der Welt"

Diese 14. Münchhausen-Preisverleihung im nächsten Jahr zu toppen – das wird schwer. Es war ein fantastischer Abend im wunderschön neu gestalteten Gasthaus Mittendorf in Buchhagen mit sehr sympathischen Künstlern, kurzweiligen Reden und einem begeisterten Publikum im voll besetzten Saal.

Für den aus persönlichen Gründen verhinderten Thomas Greef, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Stiftung, übernahm Herbert Bröckel als Kuratoriumsmitglied dieser Stiftung die Begrüßung. Wortgewandt und unterhaltsam verstand es Bröckel, Wahrheit und Lüge zu definieren, zog den Bogen zum Baron von Münchhausen – der fälschlicherweise als Lügenbaron bezeichnet werde – und erläuterte, dass in Anlehnung an die Fabulierkunst des Barons dieser Preis vergeben werde. „Sie sind ein Akrobat der Sprache, ein exzellenter Moderator, humorvoller Entertainer und Musiker, ein umtriebiger Tausendsassa, unterhalten humorvoll und intelligent und verletzten niemanden mit Ihren Worten", lobte Bröckel Dr. Götz Alsmann. Als „eine ganz besondere Klasse" bezeichnete Innenminister Uwe Schünemann die Konstellation von Preisträger und Laudator, auf dessen amerikanischen Akzent er sich schon freue.

Goetz Alsmann, Bill Ramsey und Jean Pütz


Und dann kam Bill Ramsey auf die Bühne. Wer meinte, der Jazz- und Schlagersänger, Journalist und Schauspieler sei „von gestern", der täuschte sich gewaltig. Schon beim Betreten der Bühne hatte der 79-Jährige das Publikum auf seiner Seite. Es sei seine allererste Laudatio, gestand Ramsey und ein Redner sei er auch nicht. Zum Glück, denn nun kam das Publikum in den Genuss einer „gesungenen Laudatio". Bill Ramsey verstand es dabei geschickt, Alsmann und den Baron zu verknüpfen und Songs wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" einzubeziehen. Er kennt ihn genau, weiß, dass Alsmann viel und schnell reden kann und voller Ideen sprüht. So wurde dann auch aus Margot Werners Lied „So ein Mann", schnell „Götz als Mann... dieser Wuchs, dieses Haar, steht ihm einfach wunderbar". Und wunderbar war Ramsey – mit Standing Ovations dankte das begeisterte Publikum.

Nach der Showeinlage von Jean Pütz und Klängen des AMS-Trios war es so weit: Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt zeichnete Dr. Götz Alsmann als 14. Preisträger mit dem Münchhausen-Preis aus. „Sie hätten keine bessere Wahl treffen können", nahm der sympathische Künstler die kleine Porzellanfigur verschmitzt entgegen und war der Meinung, der „einmalige, nicht zu ersetzende Bill" hätte auch einen Preis verdient. Das wurde natürlich applaudierend von den Besuchern bestätigt. Und dann legte Alsmann los – im wahrsten Sinne des Wortes. Jede Pointe saß perfekt, man musste nur sehr aufpassen, denn er ist wirklich ein „Akrobat der Sprache". Er habe als kleiner Junge an den Münchhausen-Geschichten gezweifelt, erzählt er. Denn der könne sich doch gar nicht am Zopf aus dem Sumpf gezogen haben, damals hätten doch alle Perücken getragen... „Ich bin in einem Kreis grandioser Freunde", blickte Alsmann auf seine Vorgänger. Mit „seinem" Bodenwerder-Lied bedankte er sich für „den Preis, den es für Leistung und nicht für Geld gibt. Das ist der beste Preis der Welt." Und um diesen Preis weiterhin zu sichern, hat Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland, 11844 Euro der organisierenden Stiftung spendiert.

Mit einem Team war auch der Fernsehsender RTL vor Ort und hat die Münchhausen-Preisverleihung an Götz Alsmann aufgenommen. Dieser Bericht wird heute um 18 Uhr im Regionalprogramm von RTL ausgestrahlt.

Quelle: Deister- und Weserzeitung, 25. Mai 2010; Text: Edda Dreyer

 


Begrüßungsrede von Herbert Bröckel (Kuratoriumsmitglied Stiftung Sparkasse Bodenwerder)...


Die Münchhausen-Preisverleihung wurde maßgeblich gefördert durch die
 

 

 






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