Preisträgerin 2015 - Annette Frier

Den Münchhausen-Preis 2015 erhält Annette Frier

Annette Frier genießt den Abend

Münchhausen-Preisträgerin 2015 freut sich über Auszeichnung / Zweite Frau in der Reihe der 19 Geehrten

Bodenwerder. Es war wieder das glanzvolle Ereignis für Bodenwerder: Zum 19. Mal wurde gestern Abend im Mittendorf-Festsaal in Buchhagen der Münchhausen-Preis vergeben. Diesmal an die Schauspielerin und Komikerin Annette Frier, Fernsehzuschauern bekannt als Danni Lowinski oder als Vivi aus Erfolgsserie „Hinter Gittern“.

Bereits vor dem Festakt, an dem in diesem Jahr 1300 Besucher im großen Saal in Buchhagen teilnahmen, hatte die Preisträgerin, die mit dem Auto aus Köln angereist war und im Stau gesteckt hatte, professionell und geduldig Pressefragen beantwortet. Hier trug sich Annette Frier auch ins Goldene Buch der Stadt ein und freute sich über die Sondermarke, die die City-Post anlässlich der Preisvergabe herausgegeben hatte: „So was hat es bislang noch nicht von mir gegeben.“ Und als im großen Saal um 19 Uhr das Vorprogramm mit der eloquenten Komikerin Elfriede Knörrich und der Band Kasimir Effekt begann, absolvierte die absolut unkomplizierte Künstlerin trotz verschobenen Zeitplans auch noch den obligatorischen VIP-Empfang in einem Nebenzimmer der Mittendorf-Gastronomie.

Thomas Greef, Vorsitzender der Stiftung Sparkasse Bodenwerder, die alljährlich die glanzvolle Preisverleihung für die Münchhausenstadt organisiert, meinte zur Begrüßung, er freue sich, nach Evelyn Hamann, die 2002 den Preis erhielt, nun die zweite Preisträgerin begrüßen zu können. Und auch Bürgermeister Elke Perdacher, die den Preis zusammen mit Greef überreichte, beglückwünschte die Jury zu ihrer Entscheidung.

Annette Frier

Das Grußwort der Landesregierung überbrachte nun bereits zum dritten Mal Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer – für den Holzmindener sozusagen ein Heimspiel.

Vor der Laudatio für die diesjährige Münchhausen-Preisträgerin – er wird an Persönlichkeiten mit besonderer Begabung in Darstellungs- und Redekunst sowie Fantasie und Satire vergeben und ist mit 2556 Euro (ursprünglich 5000 Mark) dotiert – hatten die Veranstalter ein abwechslungsreiches Showprogramm zusammengestellt – moderiert von radio aktiv-Redakteur Jan-Philipp Hullmann: So sang die Liedermacherin Fee Badenius mit einer guten Portion Ironie. Der Eimbeckhäuser Ole Hauk lebte den Rock´n´ Roll mit der Akustik-Gitarre auf der Bühne aus, und wortgewandt jonglierte Dewezet-Redakteur Jens Meyer bei „Meyers Meinung“ mit Formulierungen. Keine Unbekannten mehr bei der Preisverleihung sind die sechs Musiker des „Blechtheaters“ aus Holzminden, die wie beim Vorjahres-Festakt das Publikum im Saal begeisterte.

Laudator Joachim Kosack fabulierte eine ganz neue Vita im Stile des Lügenbarons über seine Kollegin Annette Frier. Der Fernsehproduzent, Regisseur und UFA Fiction-Geschäftsführer erfand für die Preisträgerin dazu eine fantastische Biografie, die darin schloss, dass diese das Talent besitze, durch ihre Kunst „das Schwere tröstend leicht erscheinen zu lassen.“ Mit tosendem Applaus dankten die Gäste dem Laudator. Und Annette Frier bedankte sich „für den besten Preis, den ich kenne“ – weil er ihr so viele Glückwünsche wie keiner zuvor eingebracht habe.

Eine Bildergalerie über die Münchhausen-Preisverleihung gibt es unter www.dewezet.de

Ein Video über den Festakt steht ab Sonntag im Netz.

Quelle: Deister- und Weserzeitung, 13. Juni 2015; Text: Joachim Zieseniß

Der Presseartikel vom 13. Juni 2015..

Das Video der Deister- und Weserzeitung..

Die Bildergalerie der Deister- und Weserzeitung..






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