Münchhausen-Gutshof

Der Münchhausen-Gutshof präsentiert sich als Ensemble dreier Gebäude, dem Herrenhaus, dem Nebengebäude und der "Schulenburg".
   
Im Herrenhaus wurde Hieronymus Carl Friedrich Freiherr v. Münchhausen 1720 geboren und verstarb hier 1797. Das Gebäude wurde 1603/09 als Herrenhaus des Gutshofes errichtet.
   
Die Familie von Hieronymus v. Münchhausen zog kurz vor dessen Geburt nach Bodenwerder. Im gleichen Jahr ließen seine Eltern das Nebengebäude (ehemalige Branntweinbrennerei) erbauen.
   
Sein berühmtes Gartenhaus (Grottenpavillon) ließ Münchhausen nach dem Siebenjährigen Krieg (1763) errichten. Der Münchhausen-Gutshof wurde 1871 von der Familie v. Münchhausen an einen Lohgerber verkauft. Später erwarb es ein Kaufmann. Von diesem kaufte es die Stadt Bodenwerder im Jahre 1936 und richtete im Herrenhaus das Rathaus ein.  
   
Das älteste Gebäude des Münchhausen-Gutshofes ist die sogenannte "Schulenburg". Dieses im Kern mittelalterliche Steinhaus (um 1300) war mit großer Wahrscheinlichkeit einmal die Stadtburg von Bodenwerder und Sitz der Vögte der Homburger Edelherren. Hieronymus v. Münchhausen und seine Frau Jacobina, geb. von Dunten, ließen das inzwischen wohl als Scheune genutzte Steinwerk im Jahre 1772 erweitern. Eine Platte über dem Eingang belegt diesen Umbau. Das wertvolle historische Gebäude wurde sorgfältig restauriert. Mit Fertigstellung im Jahr 2003 wird es das Münchhausenmuseum beherbergen.







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Was / Wann / Wo


Polle, Haus des Gastes, an der Burg

ab Bodenwerder

Bühne im Forum der Stadtkirche St. Nicolai

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