Mikrozensus 2016

Daten zum Mikrozensus wurden erstmals im Jahre 1957 erhoben, seit 1968 ist die Arbeitskräftestichprobe der Europäischen Union in den Mikrozensus integriert. Die Haushalte werden durch ein mathematisch-statistisches Zufallsverfahren ausgewählt und dann im Regelfall vier aufeinanderfolgende Jahre befragt. Jährlich ist ca. 1 % der Bevölkerung in die Erhebung einbezogen.

Die Fragen bestehen aus einem Grund- und einem Ergänzungsprogramm. Während die Fragen des Grundprogramms jährlich gleich bleiben, werden die Fragen des Ergänzungsprogramms in einem vierjährigen Turnus gestellt. Darüber hinaus gibt es das sogenannte ad-hoc Modul, das nur bei einem Teil der Haushalte zum Einsatz kommt.

Die Fragen des Grundprogramms erstrecken sich neben Fragen zur Person (Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit) schwerpunktmäßig auf die Bereiche Familie und Haushaltszusammenhang, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, allgemeine und berufliche Ausbildung und Lebensunterhalt.

Im Ergänzungsprogramm werden die Themen Migration, Wohnsituation, Gesundheit und Pendlereigenschaften/-Merkmale erhoben.

Das ad-hoc Modul ist Teil der Arbeitskräftestichprobe und soll aktuell auftretende Themen im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt abdecken. Nur jeder zehnte Haushalt im Mikrozensus wird jährlich zu den Themen des ad-hoc Moduls befragt.

Für die meisten Fragen besteht eine Auskunftspflicht seitens der Haushalte, gleichwohl sind einige Auskünfte freiwillig.

Aufgrund des Stichprobenumfangs und der Breite der erhobenen Merkmale bietet der Mikrozensus wie keine andere Haushaltserhebung eine Basis für Auswertungen zu sozioökonomischen und demografischen Fragestellungen. Die Ergebnisse des Mikrozensus dienen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und nicht zuletzt der Öffentlichkeit als Grundlage für Entscheidungen, Analysen und objektiver Meinungsbildung. Aktuelle Fragestellungen wie beispielsweise zu Menschen mit Migrationshintergrund, Ursachen und Ausmaß für Erwerbslosigkeit, Wirkung des demografischen Wandels und vieles andere mehr können detailliert statistisch beschrieben und analysiert werden.

 

In der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle sind Haushalte unter folgenden Adressen betroffen:

 

PLZ Gemeinde  Straße  Befragungsmonat
 37619  Bodenwerder  Unter den Berge 1. Hälfte Februar
 37619  Bodenwerder  Ostlandstraße 2. Hälfte Februar
 37619  Bodenwerder  Alpkestraße 2. Hälfte März
 37649  Heinsen  Auf der Breite 1. Hälfte Mai
 37619  Hehlen  Hauptstraße 1. Hälfte Juli
 37619  Kirchbrak  Grasweg 1. Hälfte Oktober
 37619   Bodenwerder  Sahlfeldstraße 1. Hälfte Oktober
 37620  Halle  Obere Dorfstraße 1. Hälfte Oktober
37620 Halle Enge Schwüle 2. Hälfte Oktober

 

 


 

 






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