Mit dem Münchhausen-Preis der Stadt Bodenwerder sollen Personen mit besonderer Begabung in Darstellungs- und Redekunst, Phantasie und Satire ausgezeichnet werden. Er wurde im Münchhausen-Jahr 1997 anläßlich des 200. Todestages des historischen Münchhausen gestiftet.
Den Münchhausen-Preis 2010 erhält Dr. Götz Alsmann Grandiose 14. Münchhausen-Preisverleihung in Buchhagen Götz Alsmann: „Das ist der beste Preis der Welt" Diese 14. Münchhausen-Preisverleihung im nächsten Jahr zu toppen – das wird schwer. Es war ein fantastischer Abend im wunderschön neu gestalteten Gasthaus Mittendorf in Buchhagen mit sehr sympathischen Künstlern, kurzweiligen Reden und einem begeisterten Publikum im voll besetzten Saal.
Den Münchhausen-Preis 2009 erhält Emil Steinberger Mit dem 13. Münchhausen-Preis wurde am 08. Mai 2009 der schweizerische Kaberettist und Buchautor Emil Steinberger ausgezeichnet.
Den Münchhausen-Preis 2008 erhält Jürgen von der Lippe „Friedrich Nietzsche sagt“, sagt Jürgen von der Lippe, „die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.“ Für einen kurzen Moment („Ich bin sprachlos“) schweigt der Münchhausen-Preisträger 2008 schamhaft, lässt das Zitat wirken, um sich schließlich doch für die zweite Variante zu entscheiden. Hinter dem Rücken von Karl-Gerhard Sievers lässt er Bodenwerders Bürgermeister in bester Pennäler-Manier kurzerhand per Doppel-Fingerzeig schelmisch grinsend Eselsohren wachsen, bevor er Laudator Professor Axel Beyer für die rühmenden Worte dankt: „Ich hatte ja keine Ahnung, wie gut ich wirklich bin.“
Tony Marshall erhält den Münchhausen-Preis 2007 Daumen hoch! Die Band applaudiert Tony Marshall, Tony Marshall klatscht der Band Beifall, während sich die rund 700 Besucher erheben, mit Standing Ovations und Bravo-Rufen den Münchhausenpreisträger 2007 gemeinsam mit den "Riverboat Ramblers" begeistert feiern.
Dr. Günter Willumeit mit dem Münchhausen-Preis ausgezeichnet - Glanzvoller Festakt in Buchhagen Donnernder Applaus, Standing Ovations, lautstarke Zugabe-Rufe - der Saal im Gasthaus Mittendorf bebte. 1200 begeisterte Zuschauer feierten Dr. Günter Willumeit, genossen einen überaus kurzweiligen und amüsanten Abend. Der Münchhausen-Preisträger 2006 ließ sich nicht lumpen, schritt erneut ans Mikro und legte nach.Über eine Stunde lang zog der beliebte Humorist und Entertainer alle Register seines Könnens, verblüffte als unglaublich vielseitiger Stimmenimitator und glänzte als virtuoser Witzeerzähler. Willumeit alias Bauer Piepenbrink erntete heftige Lachstürme, selbst die Prominenz bog sich vor Lachen, schlug sich vergnügt auf die Schenkel. "Das war", schwärmte Umweltminister Hans-Heinrich Sander mit Lachtränen in den Augen, "der schönste Abend, den ich bei einer Münchhausen-Preisverleihung bislang erlebt habe."
Eigentlich Rudolf Wijbrand Kesselaar, am 19. Dezember 1934 in Alkmaar (Holland) geboren, wurde das Showgeschäft in die Wiege gelegt. Vater Kesselaar, Künstlername Andre Carrell, verdiente den Familienunterhalt bereits im Showbusiness und der junge Rudolf fiel nicht weit vom Stamm. Zwar gab es in seinem Lebenslauf auch die kurze Phase eines "normalen" Bankjobs, doch bereits 1953, gerade 19 Jahre alt, stand Rudolf auf der Bühne und machte alles für den Applaus: von der Zauberei bis zur Bauchrednerei reichte sein Können und für die Kleinen spielte er Kasperltheater.
du hast mal für deinen Erfolg im deutschen Fernsehen eine aufschlussreiche Erklärung gefunden – du hast gesagt: „Die Deutschen haben lieber e i n e n Holländer auf dem Bildschirm als hunderttausend Holländer auf der Autobahn.“
Im Jahre 1997 wurde der Kabarettist Dieter Hildebrandt geehrt. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Walther Keim der damalige Leiter der Pressedokumentation im Deutschen Bundestag. Zur Würdigung Hildebrandts verwandelte Keim sich in den Freiherrn von Münchhausen und auch in den Jahren 1998 und 1999 fand er die passende Figur, um die Preisträger Völz und Schneyder ins rechte Licht zu rücken.